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Beteiligung an Investitionen
Bei neuen Investitionen sollte Hamburg verpflichtet werden, Mittel dritter einzuwerben. Entweder öffentliche (Bund/ EU) oder private Gelder. Damit könnte sichergestellt werden, dass auch andere und nicht nur der Senat einen hohen Nutzen in den jeweiligen Projekten sehen. Gutes Beispiel: Elbphilharmonie. Schlechtes Beispiel: Tamm Museum. Auch die U4 oder die Hafenquerspange sollten diese Hürde nehmen müssen

meint sparbier



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Contra zu Drittmittel
von Moxy, 25.04.2006 | 19:11
Ich meine, dass öffentliche Aufgaben, auch solcher investiver art, nur und allein durch die Verantwortlichen selbstzu bezahlen sind.
Drittmittel verschleiern die fehlende eigene Leistungsfähigkeit, schränken (jdfs. häufig) die Nutzung durch die Gesamtgesellschaft ein, schon die Planung ist (jdfs. häufig) durch schlechte Kompromisse gekennzeichnet und zum Schluss gibt's um die daraus resultierenden Mängel auch noch Streit für Regress und Folgeverantwortung - Drittmittel sind im Allgemeinen keine gute Idee!
Gute Erfahrungen mit Drittmittel (sparbier 02.05.2006 | 15:19)   
Hallo Moxy,

Deine Einwände kann ich nicht so nachvollziehen. Hast Du irgednwelche konkreten Projekte dabei im Sinn, wo das schief gelaufen ist? Wenn Dritte sich beteiligen wollen, warum sollte man angesichts der Haushaltslage darauf verzichten?

Es gibt groÜe Bereiche, die nur auf dieser Basis funktionieren. Z.B. EU- Forschungsgelder. Für jeden Euro aus Brüssel müssen die geförderten einen eigenen drauf legen. Beim Bund sieht es ähnlich aus.

M.E. sollte Hamburg viel konsquenter versuchen, Eu- und andere Gelder einzuwerben. Deutschland ist da insgesamt nicht so fit und meines Wissens auch Hamburg nicht.

sparbier
Public-Private-Partnership?
von Moderator, 02.05.2006 | 12:54
Wie beurteilen Sie die private oder teilprivate Finanzierung öffentlicher Investitionen? Ist sie abzulehnen, weil sie das Gemeinwesen privaten Interessen unterordnet? Kommt es auf den konkreten Fall an und wenn ja, welche Kriterien sind dafür anzulegen? Ist sie prinzipiell zu begrüßen, weil sie einen Ausweg aus dem Schuldenstaat weist, zumindest aber notwendige Investitionen ermöglicht? Was meinen Sie?
fragt
C. Cohen (Moderation)
weiterer Diskussionsstrang (Moderator 02.05.2006 | 13:21)   
Dieses Thema wird übrigens auch im Hauptforum diskutiert, hier: [  Link ]


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Info zum Artikel
Von: sparbier
25.04.2006 | 15:21
Artikel-Nr.: 2038
Aufrufe: 47
Antworten: 2