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U Bahnlinie 4
Bereits 1915 wurden Pläne für eine weitere U Bahn geschmiedet. Diese wurde dann auch fertig gestellt. Ab Hauptbahnhof führt die Strecke über die Spaldingstraßße, Nagelsweg, Süderstraße nach Rothenburgsort.
Weiter lagen Pläne für eine Strecke ab Baumwall Richtung Elbbrücken.Die Freihafen Elbbrücke war schon in das Konzept einbezogen. Heute noch ist der gedachte Bahnhof über der Elbe zuerkennen. Diese Strecke sollte dann über den Veddeler Damm zum Alten Elbtunnel geführt werden. Allerdings gab es damals erhebliche zollrechtliche Bedenken.Damals war das Projekt zu kostenintensiv. Ca. 200.000 Hafenarbeiter waren zu wenig!! Und damals gab es kaum in dieser Schicht ein Auto.
Für mich ist es völlig unverständlich, eine teuere unterirdische U -Bahn in die Hafencity zu erstellen.
Nach meiner Meinung wäre eine moderne Magnetbahn ab ca. Neumühlen (oder auch Blankenese!), an der "Küste" entlang zum Baumwall und dann in die Hafencity optimal. Für Touristen geeignet. Nachtfahrten, Sonderfahrten usw..

Für die Bewohner der Hafencity (Frage, wer wohnt dort??) kann ich mir kaum eine Nutzung der U - Bahn vorstellen. Zu wenige sind es. Und mal ehrlich, nutzen diese Menschen die U Bahn? Und Touristen? Ja, wenn es etwas zu sehen gibt. Das aber bietet eine U Bahn nie.
Also Bahn ja, aber oberirdisch!



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U4
von Moderator, 26.04.2006 | 11:26
Hallo 4478,
haben Sie schon gesehen, dass es zu jedem Unterforum auch gemeinsam zu bearbeitende Vorschlagsdokumente (Wikis) gibt? Sie stehen aufgelistet in der rechten Spalte.

Auch zum Thema U4 gibt es ein solches Dokument. Vielleicht können und wollen Sie dort Ihre Vorstellungen einbringen:
 Link

Es grüßt B. Hohberg (Moderation)
Interessanter Link
von Matthias Arft, 27.04.2006 | 12:33
Ein sehr interessanter Link zur Hafencity-Bahn ist dieser:
 Link

Dort wird gezeigt, dass eine Viaduktlösung erheblich billiger und besser ist als die Tunnellösung. Vor allem sind die Kosten der Viaduktlösung erheblich besser zu kalkulieren.

Der Autor gibt auch anschauliche Beispiele dafür, wie in der öffentlichen Diskussion von Seiten der Stadt mit Halbwahrheiten und Desinformation gearbeitet wird.
Details
von hjm, 27.04.2006 | 14:48
Hallo 4478,

Nach meiner Meinung wäre eine moderne Magnetbahn ab ca. Neumühlen (oder auch Blankenese!), an der "Küste" entlang zum Baumwall und dann in die Hafencity optimal. Für Touristen geeignet. Nachtfahrten, Sonderfahrten usw..

JA. - Ihr Vorschlag klingt utopisch, ist es aber nicht, jedenfalls nicht aus Sicht der Technik. Eine moderne Magnetbahn funktioniert so, dass das Gewicht des Fahrzeugs auf Rädern abgestützt wird, während der Vortrieb mit einem Linearmotor erzeugt wird. Eine moderne Magnetbahn hat starre Weichen, die Lenker befinden sich am Fahrzeug. >>> Die Fahrzeuge sind klein und können elektronisch zu Zügen gekoppelt werden. Die fahrerlosen Fahrzeuge fahren nicht nach Fahrplan, sondern (nur) auf Bedarf, sie verkehren nicht auf Linien, sondern suchen auf einem Wegenetz den kürzesten Weg. (vergl. z.B. Neue Bahntechnik Paderborn - ). Sind die Gondeln sehr groß (ca. 20 Personen) spricht man von GRT (Group Rapid Transit), sind sie kleiner (4 Personen), spricht man von Personal Rapid Transit (PRT). Dieser benötigt innerstädtisch nur noch ¼ bis 1/5 der Energie des heutigen Verkehrs, was das entscheidende Argument ist.

Der Vorteil von PRT liegt zunächst darin, dass die Fahrzeuge sehr leicht sind (1t) und die Viadukte sehr elegant ausgeführt und relativ preiswert gebaut werden können. Die Strecke Övelgönne Elbbrücken beträgt 8 km. Mit Abzweig zum Hauptbahnhof und zum Jungfernstieg sind das ca. 10 km.

Was würden Sie denn für ein solches ultra-modernes ÖPNV-System ausgeben wollen, mit dem man ohne Wartezeit in einem Rutsch, in 5 Minuten von Övelgönne in die Elbphilharmonie (2. Ankunftsebene) gleiten könnte?


Mit freundlichen Grüssen von der Elbinsel
/hjm
Keine U4
von Lilo Schneede, 02.05.2006 | 21:01
Die Hälfte der Investionsmittel sollten stattdessen in Radfahrwege und die andere in die Straßensanierung gehen. Die Anbindung der HafenCity kann durch die bereits vorhandenen Verkehrsmittel erreicht werden.
Hafen-City nur mit U-Bahn
von Moderator, 02.05.2006 | 21:44
von Niels Böttcher @ Lilo Schneede: Hätten unsere Großväter 1908 (da ist die erste U-Bahn gebaut worden) genauso gedacht, würden wir uns heute nicht mit Paris, Montreal oder Madrid vergleichen können, sondern mit Braunschweig und Hannover. Als Metropole muss eine U-Bahn-Anbindung dieses neuen Stadtteils im Herzen Hamburgs sein.
@ alle (Moderator 02.05.2006 | 21:53)   
Einen entwickelten Diskussionsstrang zu diesem Thema gibt es auch im Hauptforum:
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Daraus entstand dieser Wiki:
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Es grüÜt Sie
C. Cohen (Moderation)


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Von: 4478
26.04.2006 | 7:45
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