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Mehr Geld für AIDS-Prävention
Ich poste diesen Vorschlag unter "Investitionen", weil ich der Meinung bin, dass man nicht nur in Dinge (Elbphilharmonie, U4 usw.) investieren sollte, sondern vor allem im Bereich Soziales und Gesundheit.

Es ist erschreckend, wie leichtfertig mit dem Thema HIV/AIDS umgegangen wird, und wie drastisch dort gekürzt wird.

Die HIV/AIDS-Beratungsstellen in Hamburg könnten viel mehr leisten als sie es jetzt schon tun, und vor allem die hohe Zahl der HIV-Neuinfektionen deutlich senken, wenn sie besser finanziert würden.
Letztlich wird hierdurch nicht nur die Krankheit bekämpft, sondern auch im Bereich der Krankenkassen Geld gespart, denn HIV-Medikamente sind alles andere als kostengünstig.



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Quote?
von Lamy, 04.05.2006 | 15:59
Wie ist denn die Quote an HIV-Infizierten und Neuansteckungen?
Neuinfektionen (matrix82 04.05.2006 | 21:52)   
Laut Robert-Koch-Institut (www.rki.de):
Zahlen jeweils für 2005

Neuinfektionen bundesweit: 2.490 (13% höher als 2004)
das entspricht 3,02 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner.
In Hamburg haben sich 204 Menschen neu mit HIV infiziert, das entspricht 11,76 pro 100.000 Einwohner.
Insgesamt wurden in Hamburg von 1996-2005 1.278 HIV-Infektionen festgestellt, bundesweit 19.142.
dadurch spart HH kein Geld
von Chaoshacker, 05.05.2006 | 00:34
Grundsätzlich wäre es natürlich schön wenn man zur Prävention mehr Geld ausgeben kann und dies dann auch von Erfolg gekrönt wird ABER:
es geht ja darum, daß es der Stadt Hamburg finanziell besser gehen soll. Wenn nun also die Gelder für die Prävention bei der Stadt Hamburg deutlich erhöht werden und es dann in Zukunft weniger HIV-Infizierte gibt, dann profitieren davon die Krankenkassen - nicht aber die Stadt Hamburg. Sollten es daher nicht die Krankenkassen sein, die mehr Geld für die Aids-Prävention zur Verfügung stellen? Immerhin machen die Krankenkassen momentan ja sehr gute Gewinne!

MfG
Chaoshacker
Notwendiger denn je!
von Ingo64, 09.05.2006 | 12:56
Man bedenke bitte, dass viele HiV-positive irgendwann nicht mehr arbeiten können und wenn dieser Fall eintritt, müssen viele zum Grundsicherungsamt gehen, was den Haushalt zusätzlich belastet!
Eine umfassendere Prävention mit Hilfe staatlicher Zuwendungen spart somit langfristig zusätzliche Ausgaben!


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Von: matrix82
04.05.2006 | 10:50
Artikel-Nr.: 2189
Aufrufe: 26
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