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Steuern rauf oder runter
Es muss eine radikale Steuerreform im Lande erreicht werden. Alte Steuergesetze müssen abgeschafft bzw. überarbeitet werden - angepasst an den heutigen Anforderungen.
Höhere Steuern hindern die Wirtschaft zu wachsen, daher müssen die Steuern gesenkt werden. Inbesonders die Unternehmenssteuern, das hier ein Wachstum erreicht werden kann.



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Steuer reformieren
von Moderator, 26.04.2006 | 09:16
Guten Morgen Herr Walter,
können Sie Ihren Vorschlag der radikalen Steuerreform ein wenig konkretisieren?
Wo und wie genau würden Sie die Steuergesetze ändern wollen?

Fragt interessiert
B. Hohberg (Moderation)
Mehr Steuerprüfer und Steuerfahnder (Matthias Arft 26.04.2006 | 10:53)   
Es sollten mehr Stellen für Steuerprüfer und Steuerfahnder geschaffen werden. Das Verheimlichen und Verschleiern von Zins- und Dividendenerträgen von Steuerinländern im Ausland würde schwieriger und riskanter. Eine göÜeres MaÜ an Steuerehrlichkeit würde die Steuereinnanhmen erheblich erhöhen.
Die durch die zusätzlichen verursachten Kosten würden durch die zusätzlich generierten Steuereinnahmen um ein vielfaches übertroffen. Auf die Schaffung der Stellen im Bundesland Hamburg hat das Land unmittelbaren Einfluss.

Das SchlieÜen legaler Schlupflöcher aus Verlustzuweisungen von Schiffsbeteiligungsgesellschaften oder Filmförderungsmodellen ist vom Gesetzgeber überlegt worden. Wie weit es umgesetzt wurde ist mir nicht bekannt. Aber darauf hat Hamburg keinen direkten Einfluss.
Details
von 728JET, 26.04.2006 | 09:39
Braucht man nicht lange suchen, wurde von Herrn Kirchhof im Bundestagswahlkampf konkretisiert.

In der Industrie heisst sowas "Clean-Sheet-Design" - waere auch mal was fuer Deutschlands Steuergesetzgebung.

1. Flat-Tax. Berechnungsgrundlage sind alle Einkommen, ob nun durch Arbeit oder Kapitalanlagen. De facto werden alle Ausnahmen gestrichen, Geld das in private Vorsorge fliesst bleibt steuerfrei. Steuersaetze z.B. 15/25/35%.

=> Steuererklaerung "passt auf einenBierdeckel", spart enorm Personal in den Finanzaemtern ein und entlastet somit den Buerger. Keine Steuerschlupfloecher mehr vorhanden - Einnahmen steigen somit.

2. Unternehmensbesteuerung. Ausgeschuettete Gewinne werden mit 25-35% besteuert. In Deutschland investierte/re-investierte Gewinne bleiben steuerfrei.

3. Mehrwertsteuer wird auf 25% angehoben. Vorteil: auslaendische Produkte werden indirekt verteuert, Arbeit in Deutschland wieder attraktiver.

4. Mineraloelsteuer wird noch deutlicher erhoeht. Ziel: ueber die Mineraloelsteuer wird die Strassen(ab)nutzung finanziert. Wer viel faehrt zahlt viel.

5. Krankenversicherung: Steuerfinanziert - aber erst nachdem dort gruendlich ausgeruempelt wurde. Verringerung der KAssen, Zulassung von Apothekenketten, freie Verhandelbarkeit zwischen Krankenkassen, Aerzten, Krankenhaeusern.

6. Rentensystem: wie in anderen Laendern auch. Jeder zahlt direkt in einen persoenlichen Rentenfonds ein (verpflichtend, 50% AN, 50% AG) und spart dort seine Rente an. Wer unter eine bestimmet Grenze bei der Pensionierung faellt erhaelt staatliche Zuschuesse. Das heutige Rentensystem hat sich ueberlebt, da ist nichts mehr zu retten.

Und so geht die Liste weiter...
Müßiges Thema
von Matthias Arft, 26.04.2006 | 10:38
Es ist doch ziemlich müßig, sich im Rahmen einer Hamburger Haushaltsplanung über Steuerhöhen zu unterhalten. Welche Steuern kann Hamburg denn überhaupt autonom bestimmen? Mit Ausnahme des Hebesatzes der Gewerbesteuer (von der nur noch die Gewerbeertragsteuer übrig geblieben ist) gibt es da nur noch die Hunde- und die Getränkesteuer. Bitte vervollständigen Sie, wenn ich etwas vergessen haben sollte!

Dass sich Kirchhoffs "Flat-Tax" und die Reform der Finanzierung der Krankenversicherung mittels Gesundheitsprämie / Kopfgebühr ausschliessen, haben doch schon im Bundestagswahlkampf selbst die CDU-Wahlkämpfer unumwunden zugegeben.




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Info zum Artikel
Von: Gerd Walter
26.04.2006 | 9:13
Artikel-Nr.: 2092
Aufrufe: 41
Antworten: 3