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Idee:
Zweitwagensteuer


Beschreibung:
Nach einer repräsentativen Befragung durch den Zukunftsrat Hamburg im Dez. 2000 besaßen 14,7 % der Hamb. Haushalte einen Zweitwagen, 21,9 % der 2-Personenhaushalte und 33.9 % der 3-Personenhaushalte. Bei den besser Verdienenden (umgerechnet 2500-3000 netto) waren es schon 34 % bzw (mehr als 3000 ) 51,8 % - unabhängig von der Haushaltsgröße. Seitdem dürfte der Zweirtwagenanteil jedenfalls nicht gesunken sein.

Mit einer zusätzlichen Steuer, der Zweitwagensteuer, könnten die Einnahmen der Stadt erhöht werden. 5% des Neuwagenpreises könnten zweckgebunden dem ÖPNV zufließen und zu einem niedrigerer Fahrpreis führen.
Anstatt einen Prozentsatz vom Neuwagenpreis zu nehmen, könnte ein Prozentsatz der KFZ-Steuer gewählt werden. Dann wäre es egal, ob es sich um einen Neu- oder einen Gebrauchtkauf handelt.


Beteiligt an der Ausarbeitung waren:
Piet
NRWler
Drake
Christinho
Schulzi
Chaoshacke r


Wege zur Umsetzung:
Eine einfache Quelle für Mehreinnahmen wäre eine Zweitwagensteuer.
Da das ÖPNV-Netz in Hamburg hervorragend ausgebaut ist, müssen in Hamburg nicht derart viele Autos unterwegs sein.

Eine Zweitwagensteuer würde eher die besser gestellten Haushalte treffen und motivieren, neben dem Auto auch einmal andere Verkehrsmittel wie HVV und Fahrrad zu nutzen. Das Auto als Statussymbol (je größer und ressourcenverschwendender desto besser)ist durchaus gut geeignet als eine zusätzliche Steuergrundlage mit Umweltschutzeffekten.


Hindernisse:
Die Autofahrer bezahlen auch ohne Zweitwagensteuer schon genug Steuern.
Das zweite Auto in einer Familie ist kein Luxus, sondern z.B. für Mütter nötig zwischen Kita und Job.

Eine Zweitwagensteuer i.H.v. 5% des Neuwagenpreises würde z.B. Familien stark beeinträchtigen, die sich als Zweitwagen nur einen Gebrauchtwagen leisten können. Würde dieser mit 5% vom Neuwagenpreis besteuert, würde die Steuerlast einen erheblich höheren Anteil am Gebrauchtwagenpreis ausmachen, so dass Gebrauchtwagen unter Umständen um 20% ihres Wertes und mehr verteuert würden. Dies erscheint mir unverhältnismäßig. Die Steuerlast müsste sich also am Gebrauchtwagenpreis messen. Die Erhebung der korrekten Gebrauchtwagenpreise wäre aber nur mit einem erheblichen administrativen Aufwand möglich.

Diese Steuer kann leicht umgangen werden, indem ein Fahrzeug z.B. beim Ehemann, das zweite Fahrzeug bei der Ehefrau angemeldet wird. Eine Familie = zwei Autos, aber dennoch keine Zweitwagensteuer.



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Von: Moderator
24.04.2006 | 18:23
Artikel-Nr.: 2003
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