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Bildung - Schlüssel zur Zukunft
In der bisherigen Diskussion wurde deutlich: Bildung ist der Schlüssel zur Zukunft. Dies betrifft alle Bereiche: vorschulische Bildung, Schule, Ausbildung, Studium, Fort- und Weiterbildung. Strittig ist, ob mehr Geld ausgegeben werden soll, z.B. für die Schulbildung, oder ob die vorhandenen Mittel nur effektiver eingesetzt werden müssen. Hamburg gibt im bundesweiten Vergleich das meiste Geld pro Schüler pro Jahr aus, was sich jedoch in den PISA-Ergebnissen nicht widerspiegelt.

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Eine Aufgabe für Alle
von pestfisch, 25.04.2006 | 00:19
Bildung und Erziehung ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Wenn Eltern ihre Erziehungsaufgabe nicht wahrnehmen, können das Lehrer in der Schule nicht mehr reparieren. Wenn unser Schulsystem den Schülern vom ersten Tag an den Kindern erfolgreich die Freude am und den natürlichen Drang zum Lernen erfolgreich austreibt, kann es nicht Aufgabe der Eltern sein das zu reparieren. Viele dazu fähige Eltern tun es trotzdem. Dies ist einer der Gründe weshalb in Deutschland die soziale Herkunft so einen großen Einfluss auf den Bildungserfolg der Kinder hat. Das Fundament muss stabil sein. Deshalb muss zuerst die Erziehungsbefähigung der Eltern stimmen. Entsprechende Elternkurse deren Wirksamkeit nachgewiesen wurde gibt es. Als nächstes ist eine bessere Ausstattung der Kita-Betreuung unverzichtbar, ebenso wie eine Rundumerneuerung der Lehreraus- und Weiterbildung.
Ich denke das Schulen genug Geld haben, aber da einfach Geld verschwendet wird. Lehrer müssten strenger auf die Qualität ihres Unterrichts kontrolliert werden. Ausserdem müssten die Schulanforderungen hochgehoben werden. Z.B. Matheleistungskurs müsste Pflicht und Standard sein, so wie auch literarische Fächer. Man müsste hier wirklich etwas ehrgeiziger vorgehen. Das hat nichts mit mehr Geld investieren in Schulen zu tun, sondern welches Ergebnis man erzielen will. Das heisst natürlich nicht man soll unpedagogischer vorgehen.
Betreffs der Bildung sollte Hamburg von den erfolgreicheren Konzepten lernen. Damit meine ich nicht unbedingt Bayern (das bayerische PISA-Ergebnis hat ja seine eigenen Pferdefüße), oder andere Bundesländer sondern das erfolgreiche Ausland.

Wenn das System nicht leistungsfähig ist, ist zusätzlich aufgewendetes Geld natürlich nicht besser investiert, es sei denn man modifiziert auch das System. Aber kurzfristig ist eine Änderung des Systems hin zu mehr Wirtschftlichkeit wohl nicht zu erreichen.

Also kurzfristig mehr Geld für Bildung - langfristig bessere Konzepte!
Bildung in Deutschland
von Thesaurus, 26.04.2006 | 15:47
hat leider einen Nachteil: Länderkompetenz. In den angesprochenen erfolgreichen Ländern ist Bildung Sache des gesamten Staates.

Dieses führt zu einheitlichem Lernstoff und Lehrplänen. Neuerungen können schneller und effektiver eingearbeitet werden etc.

Aber was machen wir? Genau das Gegenteil. Erst Anfang des Jahres haben sich die Länder noch wieder einen Teil des Bildungskuchens gesichert. was das sparen würde, wenn die Bildung zentralisiert wäre .... nicht auszudenken


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Von: Moderator
24.04.2006 | 21:11
Artikel-Nr.: 2009
Aufrufe: 78
Antworten: 4