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Idee:
weniger Kultursubventionen


Beschreibung:
Viele große Theater finanzieren sich mit Hilfe von Subventionen. Es wird vor allem die so genannte klassische Kultur unterstützt wie z.B. die Staatsoper


Beteiligt an der Ausarbeitung waren:
Sparbier
Matthias Arft
Andrè Michel
Christinho
Sparfuchs
Nikolaus Haufler
Lutzweiser
Chaoshacker
diebold
martino
Andre
p iepsi


Wege zur Umsetzung:
Staatsoper, Schauspielhaus - diese Einrichtungen sollten weitestgehend kostendeckend arbeiten, wie z.B. Musical. Sie können auch durch private Mäzene unterstützt werden, wie z.B. in New York.
Subventionieret Kunst kommt häufig nur wenigen zu Gute, oft sind es wohlhabene Besucher. Sozial Schwache sollten lieber direkt unterstützt werden und nicht alle Opernkarten pauschal subventioniert werden. Die Preise für die guten Plätze müssen drastisch erhöht werden, da die Zahlungsbereitschaft bei den jeweiligen Besuchern mehr als gegeben ist. Die ersten Reihen in der Oper und im Theater müssen ein richtiges Luxusprodukt werden (was sie ohne staatliche Unterstützung auch wären).
Ein breiteres Angebot bedeutet nicht, fast jeden Tag die Kulissen für wechselnde Stücke aus zutauschen. Es sollten Stücke über 2-3 Wochen am Stück gebracht werden.

Die Musiker des Staatsorchester könnten über normale Angestelltenverträge zu günstigeren Konditionen beschäftigt werden. Auch die Qualität ließe sich steigern, wenn innerhalb des Orchesters die Stellen mehr nach Leistung als nach dem Großvaterprinzip vergeben würden. Es muss doch niemad Stimmführer bleiben, nur weil er/sie vor 30 Jahren mal ein Vorspiel gewonnen hat, wenn es längst qualifiziertere Musiker gibt.

Wenn Kultureinrichtungen nicht kostendeckend arbeiten, zeigt dies nur, dass dafür keine hinreichende Nachfrage bzw. Zahlungsbereitschaft existiert. Würde das Überangebot an Kultureinrichtungen reduziert, würde sich die Nachfrage auf die verbleibenden Einrichtungen konzentrieren, so dass die verbleibenden Einrichtungen kostendeckend arbeiten könnten.


Hindernisse:
Gründe, die dagegen sprechen:

- Theater- und Opernhäuser haben im gegensatz zu Musical-Theater ein viel breiteres Angebot. Das ist wesentlich teurer.
- Klassische Kunst und damit auch Klassische Bildung muß unterstützt werden.
- Auch für Rock-Konzerte fließen Gelder aus der öffentlichen Hand (Stichwort: Polizei).
- anders als Rockkonzerte würde es Theater und Staatsoper ohne Súbventionen gar nicht mehr geben!
- Dieses (elitäre) Kulturangebot sollte auch nicht als Standortfaktor unterschätzt werden. Die sog. High Potentials werden nämlich nicht nur durch Geld sondern insbesondere durch ein ansprechendes Umfeld nach Hamburg gelockt. Bleiben diese Leute fern, so leidet darunter die gesamte Hamburger Wirtschaft.

kultur ist kein luxus, sondern teil der bildung. sie vermittelt werte und hilft den menschen und der gesellschaft eine identität zu finden.
ein verzicht auf die förderung von kultur im allgemeinen würde zu einem werte- und identitätsverlust der gesellschaft führen. auswirkungen können wir schon heute sehen: fehlendes verständnis für andere kulturen, wenig auseinandersetzung mit der eigenen kultur



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Von: Moderator
24.04.2006 | 17:16
Artikel-Nr.: 1998
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