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Idee:
City-Maut und Parkgebühren


Beschreibung:
Die konsequente Einführung und Umsetzung einer effektiven City-Maut für den Individualverkehr - minimum 10 Euro 8.OOh-20.00h - sowie die Erhebung von Parkgebühren könnten die städtischen Einnahmen erhöhen.


Beteiligt an der Ausarbeitung waren:
Matthias Arft
Christinho
Buschhoff
Magnus
Lamy
Nikolaus Haufler
Hase_aus_hh
zaphodb
ege
Cora
hafencity
melchio r
hirschnase


Wege zur Umsetzung:
Aktuell leisten wir uns ein ineffektives und teures Nebeneinander von ÖPNV und Individualverkehr. Die Großstädte werden langfristig sowieso nicht an der Einführung herumkommen. Gleichzeitig müßte das ÖPNV-Angebot drastisch verbessert werden.
Andere Städte machen es uns vor. Wer sich in London mal umgeschaut hat, wird auch begeistert sein.

Zusätzlich dazu sollten des weiteren monatlich zu entrichtendende Stellplatzgebühren für das Parken auf allen Öffentlichen Flächen erhoben werden. Unsere Straßen sind mittlerweile komplett vollgeparkt - es bleibt kein Platz mehr zum Spielen für unsere Kinder und Fußgänger müssen sich durch Blechlawinen schlängeln. Da wäre es doch nur gerecht wenn die Benutzung dieser teuren Fläche auch gebührend bezahlt wird. Von den Einnahmen könnte man unterirdische Parkhäuser bauen und unsere Straßen wären vielleicht in 20 oder 30 Jahren endlich wieder Frei für die Menschen.
Auch eine Verpachtung von Parkflächen ist denkbar. Die Stadt muss nur dafür sorgen, dass ausreichend Flächen für Feuerwehr, Mobilitätsbehinderte etc. zur Verfügung stehen. Die übrigen Stellplätze werden dann an den meistbietenden Pächter vergeben. Der kann dann z.B. als Laden erst seinen Lieferanten und dann seinen Kunden den Parkplatz vor der Tür zur Verfügung stellen. Oder er stellt Parkuhren auf oder leistet sich einfach nur den Luxus eines Privatstellplatzes. Der Stadt bleibt nur die Aufgabe, "illegale" Stellplätze verstärkt zu kontrollieren. Dies hilft auch dem fließenden Verkehr.

Bessere wäre es, den ÖPNV erheblich stärker zu subventionieren, so dass sehr viele Menschen freiwillig auf Bus und Bahn umstiegen. Bei Einführung einer Maut und / oder Stellplatzpflicht für parkende Fahrzeuge ist kostenfreie Nutzung des ÖPNV zu gewährleisten. Die bedeutet aber auch, dass die P+R-Parkplätze deutlich ausgebaut werden müssen. Heute sind die P+R-Parkplätze meist schlecht ausgeschildert und in vielen Fällen hoffnungslos überfüllt.

Auch ein Teilrückzug aus dem Bereich Mobilitätsfinanzierung insgesamt ist denkbar. Anstatt Geld nur vom PKW zum ÖPNV umzuverteilen, könnte das Preisniveau für PKW (durch Maut+Parkgebühren) und ÖPNV (durch weniger Subvention) gleichermaßen angehoben werden und das hier gesparte Geld in andere Haushaltsposten umverteilt werden. Hauptsache, es bleibt sichergestellt, dass der ÖPNV günstiger als der PKW ist.

Generell kann eine Erhöhung der Wegekosten Hamburg nur nützlich sein. Durch die stärkere Beteiligung der Berufspendler an den Kosten für durch sie genutzte Straßen, Busse und Bahnen kann Hamburg ein Teil des ins Umland abgewanderten Steuergeldes zurückholen. Weiterhin sinkt der Vorteil des Abwanderns in den Speckgürtel. Die Maut sollte daher langfristig nicht auf die City beschränkt bleiben. Zu beachten ist allerdings, dass eine schnelle Kostensteigerung insbesondere junge Familien, die ins Umland abgewandert sind, weil sie sich dort "gerade eben" Wohneigentum leisten können, dadurch in den Ruin getrieben werden könnten. Der Prozess muss daher langfristig und Berechenbar ablaufen, damit keiner unverschuldet in Schwierigkeiten gerät.

Beim ÖPNV ist möglicherweise schon viel mit Marketingmassnahmen errreichen - und erleichterten und ermäßigten Ticketzugang. Jahreskarten (10=12) zum Verschenken, offensive Info-Kampagnen welcher Bus/Bahn fährt wohin und bis wann....

Vorteile City-Maut
löst die Parkprobleme innerhalb des Stadtkerns,
weniger CO2,saubere Luft,
zusätzliche Einnahmequelle für Straßen und Infrastruktur,
Förderung der öffentlichen Verkehr, dadurch zusätzliche Einnahmen wegen höhere Beteiligung am HVV


Hindernisse:
Der Vorschlag ist von einer Idealvorstellung geleitet, dass alle Menschen irgendwann nur noch Bus und Bahn fahren. Viele Autofahren wollen nicht auf ihr Auto verzichten, weil es komfortabler ist als eine volle U-Bahn, und das sollte die Politik respektieren. Die City-Maut sollte in Hamburg erst eingeführt werden, wenn tatsächlich Londoner Verhältnisse vorherrschen - noch steht Hamburg im Städtevergleich sehr gut da. Bis dahin wird durch die Schaffung neuer Parkplätze dem Problem genug entgegengetreten.

Unterstützen von Fahrgemeinschaften!
Wenn jeder einen Kollegen mitnimmt, hat man 2 mal Bahngeld gespart und es ist immer noch ein Auto weniger auf der Strasse.
Bei den Preisen der Bahn lohnt es sich schon wieder Auto zu fahren. Man sollte die Bahn unterstützen um die Preise zu senken, aber keine staatlichen Unterstützungen, das würde wieder die Kosten anheben.

Parkgebühren könnten natürlich großflächig in angemessener Höhe eingeführt werden, wobei dann vorgebracht wird, dass damit nur freie Fahrt bzw. Parkplätze für Reiche geschaffen werden sollen denen die paar Euro Gebühren nichts ausmachen.

keine Gebühr fürs Parken - Schließlich zahlt jeder Autofahrer schon durch KFZ-Steuer, Zulassung, Öko-Steuer und MwSt

Der Autoverkehr nimmt in den Stadtteilen unmittelbar vor dem mautpflichtigen Bezirk stark zu. Gibt es für dieses Problem Lösungen in den bestehenden Mautkonzepten? Eine denkbare Lösung könnte sein, nicht nur die Innenstadt, sondern z.B. den gesamten Bereich zwischen Ost-West-Straße und Ring 2 einzuschließen, der mit dem ÖPNV hervorragend erschlossen ist.

In Außenbezirken wohnende Bürger und Menschen aus anderen Bundesländern, die zum Einkaufen in die Großstadt Hamburg fahren, könnten sich nach alternativen Einkaufsmöglichkeiten (z.B. Bremen) umsehen. Dadurch würde der Einzelhandelsumsatz in Hamburg sinken.

Die Maßnahmen zielen jedoch hauptsächlich auf Berufspendler ab.

Im Gegenzug steigen aber die Steuerennahmen. Die Aussenbezirke werden wohl nur nach Bremen fahren, wenn sie genau zwischen Bremen und Hamburg wohnen.
Sonst wird sich das wohl kaum rechnen.

Viele Berufsgruppen sind auf kostenlose Parkpläte angewiesen (Tankstellen, Taxiunternehmen, Stadtrundfahrten, Vertreter)!



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Von: Moderator
24.04.2006 | 16:43
Artikel-Nr.: 1995
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