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Idee:
Hochschulstandort Hamburg stärken


Beschreibung:
Einsparungen lassen sich auch im Hochschulbereich realisieren. Diese sollten jedoch der Produktgruppe nicht entzogen werden, sondern zur Stärkung des Hochschulstandortes verwandt werden.
Neue Einnahmequellen erschließen

Beteiligt an der Ausarbeitung waren:
Krille
Ludwig Nord
alma
Julius Adolf Petersen
Prof. Budäus
kesz


Wege zur Umsetzung:
- Verschlankung der Hochschulverwaltungen: z. B. Rezentralisierung von Aufgaben der Fachbereichsverwaltungen und Verlagerung zur Zentralverwaltung; vollständige Fremdvergabe Reinigung, Hausmeister, Pförtnerdienste; Bündelung von Aufgaben für alle Hochschulen (z. B. Rechtsabteilungen, gleichzeitig Abgabe von Fällen an Kanzleien)

- Verstärkte Kooperation mit Hochschulen anderer Länder (Niedersachen und Schleswig-Holstein): Portfolioanalyse der angebotenen Fächer und Fächerkombinationen

- Reduzierung der Zuschüsse für den Hochschulsport durch Umsetzung eines höheren Kostendeckungsgrades (z. B. durch Erhöhung des Auslastungsgrades der Sportstätten, Herausnahme von nicht-kostendeckenden Kursangeboten, etc.)

- Einführung eines effizienten Flächenmanagements an den Hochschulen (gleiches gilt fürs Beschaffungswesen)

- verbessertes Kontraktmanagement mit konkreten Zielen

- konsequente Umsetzung von Lehrverpflichtungs- und Nebentätigkeitsverordnungen

- Wenn die Hochschulen in die Autonomie entlassen werden, so braucht man kein Hochschulamt mehr. Was macht es z.B. für einen Sinn, in ein und der gleichen Fakultät zwei Bachelor anzubieten? Nur weil zwei verschiedene Departments sich spinnefeind sind. Warum werden zwei inhaltlich gleiche Veranstaltungen parallel angeboten? Es ist doch wirklich egal, ob eine Vorlesung 140 oder 190 Teilnehmer hat.

- Die Schaffung einer Gesamthochschule Hamburg sollte im Bereich der Hochschule - Verwaltung eine ganze Menge Einsparung bringen.
Auch ein einziges Hochschul-Rechenzentrum hat grosses Sparpotential

- Kostenbewusstsein über die Infrastruktur zu erzeugen. Was kostet der Raum für die Forschung, was kostet die Laborinfrastruktur, was kostet die Verwaltung. Bisher kostet das in der persönlichen Wahrnehmung alles nichts. Dabei sollte es nicht darum gehen, derartige Kosten zuzuweisen, um diese letztlich einzusparen, sondern diese Ressourcen effektiver zu verwenden. Oder diese Kosten teilweise sogar zu erwirtschaften, d.h. beim Kunden (von Drittmittelaufträgen) mit einzuwerben. Die TuTech Innovation der TU Hamburg-Harburg ist ein Beispiel, wie alle Drittmittelaufträge ohne Belastung des Haushaltes abgewickelt werden können.

Stichwort: Einnahmequellen
kostenpflichtige Erwachsenenbildung, z.B. in Bereich IT, Finanzbuchhaltung für den wachsenden Bedarf an Weiterbildungsmöglichkeiten. Dieses Feld nicht nur anderen Anbietern (Soft- und Hardwareherstellern, den Volks- und privaten Berufsschulen) überlassen, würde sich lohnen.
Davon abgesehen würden Hochschulen sicher nicht schlecht damit fahren, sich entsprechende Kontakte zur Wirtschaft und ehemaligen Absolventen warm zu halten - Die Finanzierung von Universitäten in den angelsächsischen Ländern ist nicht die schlechteste.




Hindernisse:
Diversifikation (Dezentralisierung) von Verwaltung bedeutet immer, dass ab einer zu kleinen dezentralen Einheit der Personalbedarf und die Kosten (Weiterbildung, gegenseitiger Erfahrungsaustausch) steigen.

Eine Rechtskanzlei außerhalb der HS kann keine HS-Politik verantwortlich vertreten. Abstimmungsaufwand ist viel größer und teurer als eigenes (BAT-) Personal.

Mehrfachnutzung von Sportstätten ist sinnvoll, wird aber auch schon getan, z.B. HIS= Hamburger Inline Scating.
Es gibt in jedem Betrieb nicht Kosten deckende Kursangebote, man kann und darf nicht alles nur kommerzialisieren. Das wird dann total unsozial und entspricht nicht mehr dem Geist des Grundgesetzes.

Vereinfachung der VOL wäre wohl Bundesaufgabe (mit Berücksichtigung des EU-Rechts)



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Von: Moderator
04.05.2006 | 15:51
Artikel-Nr.: 2197
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