Zur Startseite
Das Projekt Wer wir sind Spielregeln Hilfe Impressum
Idee:
Sparen im Bereich Soziales + Familie


Beschreibung:
Einige Vorschläge zur Hebung und Realisierung von Einsparpotentialen im Bereich der Sozialleistungen und Familie und Jugend:


Beteiligt an der Ausarbeitung waren:
Krille
helmut


Wege zur Umsetzung:
Bestimmte Leistungen werden in einigen Bundesländern und Städten mit einer besseren Qualität und zu einem kostengünstigeren Preis als in Hamburg angeboten (z. B. in Bayern, teilweise Bremen)
In folgenden Bereichen daher Aufnahme von Verhandlungen mit Trägern nicht mit dem Ziel Leistungen zu kürzen, sondern Effizienzgewinne zu realisieren, die dazu führen, dass Entgelte reduziert werden können und dies bei gleicher, noch besser gesteigerter Qualität:

- Eingliederungshilfe (Hilfen und Leistungen für behinderte Menschen): Verhandlungen mit Trägern über die Absenkung von Entgelten bei gleichbleibender Qualität - notfall im Wege einer Rechtsverordnung nach § 81 SGB XII, verbesserte Zugangssteuerung zu Werkstätten und Tagesstätten, verstärkte Vermittlung in den ersten Arbeitsmarkt, Aufgabe des 2-Milieu-Prinzips, Festlegung von Leistungsstandards in den Einrichtungen des stationären und betreuten Wohnens (kostengünstigere Gestaltung der Dienstleistungen)
- Hilfe zur Pflege: Absenkung von Entgelten für freie Träger bei gleichbleibender Qualität, Abbau von Investitionszuschüssen für Einrichtungen
- Kosten der Unterkunft (kommunaler Teil SGB II): Einleitung von Umzugsmassnahmen bei Mieten oberhalb des Mietspiegels
- Leistungen für Asylbewerber: verstärkte Kooperation mit Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg Vorpommern im Bereich Gemeinschaftsunterkünfte und Ausreisezentren, Anwendung des Instruments der gesetzlich möglichen Kürzungen von Leistungen nach dem AsylbLG z. B. bei Verweigerung zur Mitwirkungspflicht
- Optimierung des Beschaffungswesens im Sozialbereich: Bündelung des Einkaufvolumens im Bereich der nichtapothekenpflichtigen Produkte - Verfahren bringt Nutzen für alle Beteiligten - für den Sozialhilfeträger, Hilfeempfänger, Selbstzahler, Träger und Kassen - Einstellung der Förderung von Arbeitsloseninitiativen wegen Wechsel der Zuständigkeiten im Rahmen des SGB II

- Verstärkte Unterbringung in familienähnlichen Strukturen
- Einrichtung von Erziehungsstellen
- Absenkung der Entgelte in der Kinder- und Jugendhilfe bei gleichbleibender Qualität
- Abschluss von Zielvereinbarungen mit Trägern
- Aufhebung der Versäulung
- Reduktion der durchschnittlichen Verweildauer in der Inobhutnahme durch Abbau von Verfahrensverzögerungen, zeitliche Verkürzung der Perspektivplanung, schnellere Unterbringung in alternative Unterbringungsformen, Massnahmen zur schnelleren Abwicklung von Familienrechtsverfahren


Hindernisse:
Beibehaltung der Qualität bei weniger Geld ? würde betreffen vor allem die Löhne der Beschäftigten



Editieren
Ältere Versionen dieses Artikels einsehen
Druckversion
Als E-Mail verschicken


 Zurück zur Übersicht
Benutzername
Kennwort
 Erstmalig anmelden!
 Liste aller Teilnehmer
Info zum Artikel
Von: Moderator
09.05.2006 | 19:20
Artikel-Nr.: 2287
Aufrufe: 26

Bewertungspunkte: (Bewertungen insgesamt: )
(Durchschnitt: 0)
Antworten: 0