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Idee:
Bessere Schulen


Beschreibung:
Hamburg gibt im Durchschnitt das meiste Geld pro Schüler aus. Dies spiegelt sich jedoch nicht in den Ergebnissen der PISA-Studie wider. Deshalb ist eine effizientere Arbeitsweise im Bereich Schulbildung anzumahnen.


Beteiligt an der Ausarbeitung waren:
Nikolaus Haufler
ege
Chaoshacker
Peer
Luca
B.Porter
sparbier
P rof. Dieter Läpple
Jette


Wege zur Umsetzung:
Um bessere Schulen in der Hansestadt zu erhalten, sollte es mehr Wettbewerb zwischen den Schulen geben. Es gab mehrere Vorschläge zur Umsetzung:
+ Schulen müssen sich ihre Lehrer selbst nach ihrem individuellen Bedarf aussuchen.

+ Schulen müssen über zusätzliche Angebote (Bibliotheken, Computerraum) und deren Ausstattung selbst entscheiden. Hierzu brauchen sie ein entsprechendes frei verfügbares Budget.

+ Um die Kosten für die Lehrerfortbildung zu senken, sollen Schulen mehr auf außerschulische Lernorte zurückgreifen können. Auch das fördert den Wettbewerb und senkt gleichzeitig Kosten.

+ Lehrer, die für den Schulalltag durch Krankheit nicht mehr geeignet sind, sollten andere Tätigkeiten in der Verwaltung ausüben. Dadurch würde die Zahl der Frühpensionierungen gesenkt.

+ Lehrergehälter sollten pauschal gesenkt werden oder wenigstens der Nachfrage angepasst werden (zu viele Deutschlehrer, zu wenig Physiklehrer).

+ Quereinsteiger sollten gefördert werden: Hochschulabsolventen mit einer pädagogischen Weiterbildung sind billiger als ausgebildete Lehrer und können bei schlechter Leistung auch zurück in die Wirtschaft entlassen werden.

+ Wenn Lehrer andere Aufgaben als Unterricht wahrnehmen (Betreuung der Webseite oder der Bibliothek), soll die zusätzliche Kompensation dieser Lehrer durch geringere Unterrichtsstundenzahl oder höhere Besoldungsgruppen entfallen. Stattdessen wird der äquivalente Geldbetrag der Schule zur Verfügung gestellt, welche selbst die passende Person (Lehrer, Dienstleister, studentische Hilfskraft etc.) für diese Aufgabe aussucht und den Preis dafür selbst vereinbart.

+ Es sollten vielmehr junge Lehrer eingestellt werden.

+ mehr Privatinitiative, z.B. bei der Materialbeschaffung, PC- Ausbildung oder durch elterliche Reisebetreuung

+ Umverteilung Betreuungsschlüssel (mehr Lehrer in soziale Brennpunkte)

+ Die Qualität des Unterrichts hängt stark von der Qualität des Lehrers ab. Die Gesellschaft muss jene Menschen als Lehrer gewinnen, die dafür am Besten geeignet sind. Leider ist bereits das (zu lange) Lehrerstudium zu stark theoretisiert und zu fachlich. Den Kontakt mit der Realität bzw. den Schülern hat der Student viel zu spät. Die erfolgreichsten Lehrer sind die, die die Fähigkeit haben, den Schülern den Lehrstoff adressatengerecht, mit Freude und motivierend zu vermitteln. Deshalb muss die Lehrerausbildung dringend angepasst werden.

Wirklich gute Lehrerinnen und Lehrer, die ihre Schüler/innen mit Herz, Verstand und Beispiel erreichen, sind rar. Die Qualität der Lehrpersonen ist sehr unterschiedlich. Lehrpersonen sollten sowohl zu Fortbildungen verpflichtet werden als auch Qualitätskontrollen unterliegen - ähnlich wie Ärzte. "Schlechte" Lehrer/innmen müssen - nach efolglosen Qualifizierungsversuchen - aus dem Schuldienst entlassen werden können, "gute" Lehrpersonen sollten deutliche finanzielle Vorteile erhalten. Bei der Bewertung sind Schüler/innen und Eltern mit einzubeziehen. Die Gesellschaft kann sich die Verschwendung von Zeit, Ressourcen (und Lebenschancen der SchülerInnen !) durch Lehrpersonen, die ihren Bildungsauftrag nicht erfüllen, nicht mehr leisten.


Hindernisse:
Lehrer sollten nicht nach Fächerkombination, sondern nach Leistung bezahlt werden.

"Privatinitiative" muss man sich leisten können, keine Chancengleichheit mehr





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Von: Moderator
28.04.2006 | 13:50
Artikel-Nr.: 2151
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