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Idee:
Kostensparende Straßenbeleuchtung


Beschreibung:
Nachts sind die Straßen und Plätze Hamburgs hell erleuchtet.
Durch geeignete Maßnahmen kann die Stadt Hamburg bei der Straßenbeleuchtung Energie und damit Kosten sparen.


Beteiligt an der Ausarbeitung waren:
vdamm
noop
Merdin
Pestfisch
Votan
Buschhoff
Pe terS
digitalturbulence
Cora


Wege zur Umsetzung:
Maßnahmen wären:

1)
Ein Nachrüsten mit modernen Laternen, welche das Licht auf die zu beleuchtende Fläche begrenzen und gleichzeitig die emmitierte Lichtmenge reduzieren. Dieses gewährt eine gleichmäßig helle Beleuchtung der Strasse und vermeidet Licht, welches zu den Seiten oder nach Oben hin emmitiert wird. Allein hierdurch können Energie-Einsparungen von bis zu 50% pro Laterne erreicht werden.
Nebenbei wäre es auch für viele Bewohner an größeren Strassen eine Verbesserung der Wohnqualität, da das Licht der Laternen nicht mehr direkt in ihre Wohnungen scheinen würde, welches es bisweilen hoch bis zum 3. Stock tut.
So etwa könnte es aussehen: http://www.truemate.de/tmp/sbn.php


2)
Jede zweite Laterne ausschalten

Anmerkung: Wieviel Strom verbraucht eine Laterne durchschnittlich und wieviel kostet das pro Monat und wieviele Laternen gibt es insgesamt?

3)
Hier z.B. super eine Stromsparanlage! Diese senkt die Netznennspannung im Norm-Bereich ab. Dadurch benötigt die Lampe weniger Strom. Folge: Es wird gespart!
Da wir hier in Deutschland eine Netznennspannung von 230 V +/- 10 % haben, erfolgt dies ohne jegliche Komforteinbußen. Man muss also nicht damit rechnen, dass man an bestimmten Stellen plötzlichem Im Dunkeln steht.

Es gibt sehr viele Straßenzüge (Industriegebiete, reine unkritische Wohngebiete, etc.) die nicht die gesamte Nacht durchgehend beleichtet werden müssen. Daher würde es (wie in sehr vielen Städten und Gemeinden bereits praktiziert wird) vollständig genügen, die Straßenlaternen ca. 23.30 Uhr bis 05.00 Uhr morgens auszuschalten. Im Sommer müßten sie gar nicht erst wieder eingeschaltet werden, da die Sonne sowieso sehr früh aufgeht.



Hindernisse:
zu 1)
Ein Nachrüsten aller Laternen ist kostspielig, würde sich aber amortisieren. Sinnvoll wäre hier auch, dass immer dort nachgerüstet wird, wo sowieso neue Laternen installiert werden sollen.

zu 2)
hier wird keine gleichmäßige Beleuchtung gewährt. Autofahrer fahren ständig durch Hell-, Dunkelwechsel.


zu 3) Auf dem Markt der Energiesparsysteme tummeln sich leider immer wieder schwarze Schafe, die mit einer riesigen Einsparung werben, die Sie jedoch durch unterschreitung der Deutschen Normen erreichen! Hier gilt also: Augen auf! Nur wenn sich Geräte im Bereich von 230 V +/- 10 % bewegen, sind diese wirklich seriös!

zu 3) Im Bereich der Straßenbeleuchtung müssen bestimmte Lux-Zahlen eingehalten werden. Durch das Ausschalten jeder 2. Lampe kann dies gefährdet werden, da eine bestimmte "Helligkeit" vorgeschrieben ist. Auch Lampen die mit reduzierter Spannung betrieben werden, werden minimal dunkler. Man sollte also auch hier im Vorfeld prüfen, ob durch eine Reduzierung der Spannung die Lux-Vorgaben eingehalten werden.

Die Beleuchtung Nachts dient auch zum Schutz der Menschen vor Kriminalität.
Einbrecher, Vergewaltiger könnten sich im dunkeln leichter verstecken.

Auch als Autofahrer sieht man besser auf einer beleuchtenden Strasse als wenn sie Stockdunkel ist. Ein Autounfall kommt da bestimmt teurer als ein bisschen Strom (neues Auto kaufen, Krankenversicherung etc...)




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Von: Moderator
24.04.2006 | 12:58
Artikel-Nr.: 1976
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