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Idee:
HafenCity - kreativer investieren


Beschreibung:
Passend zur Idee der Wachsenden Stadt entsteht im Herzen Hamburgs das neue Quartier HafenCity. Die Idee der HafenCity lautet: gemeinsames Wohnen und Arbeiten in einer lebendigen Innenstadt.


Beteiligt an der Ausarbeitung waren:
Neueblickwinkel
Jome
phlexxo


Wege zur Umsetzung:
Das Projekt HafenCity könnte einen großen Beitrag leisten, um die Attraktivität der Stadt zu erhöhen.

Nach Ansicht des renommierten US-Politikprofessors Richard Florida wird in Zukunft die Creative Class eine wichtige Rolle für wirtschaftliches Wachstum spielen. Deshalb ist es erforderlich, die hochqualifizierten, kreativen und innovativen Talente in die Stadt zu holen und an die Stadt zu binden.
Die HafenCity könnte als Creative Hub, als einer Art Keimzelle im "Land der Ideen", hierbei eine große Rolle spielen.

Eine Bündelung von Attraktivitäten, z.B der Elbphilharmonie wird die Attraktivität der HafenCity steigern. Auch der Besuch der Kreuzfahrtschiffe zieht bereits heute schon ein großes Interesse auf sich.

Für eine weitere Attraktivitätssteigerung wären folgende kreativen, nachhaltigen Investitionen denkbar:

Menschenfreundliche Architektur schaffen:
verspielte, verwinkelte, liebliche, romantische und doch funktionale Architektur,
eine Architektur, die die Phantasie der Menschen anregt, Türme, Brücken, Piazzen, Gärten, Parks, Springbrunnen, verwinkelte Strassen, Arkaden, Palais, verwinkelte Gebäude, runde Gebäude, Gebäude mit Kuppeln -
eine Inspiration, die die Seelenverwandtschaft zwischen Hamburg und Venedig unterstreicht

Investition in die Lebendigkeit dieses neuen Stadtteils (mehr Kultur-, Bildungs-, Freizeit- und Gastronomie-Einrichtungen):

Impulsgebend für die Hafencity wäre die Erschaffung eines Künstler- und Modeviertels mit Galerien, Ateliers und Designerwerkstätten und -läden.

Förderung der Ansiedlung der Musikindustrie im Sog der Elbphilharmonie,
Förderung einer lebendigen Musikszene (Musikkneipen etc.) in der HafenCity

Öffentliches WLAN-Netz
Einrichtung eines kostenlosen, öffentlichen WLAN-Netzes für die HafenCity (ähnlich wie in San Francisco). Bei Erfolg könnte es auf die ganze Stadt ausgedehnt werden.
Das kostenlose WLAN-Netz würde allen einen Zugang zur Schlüsseltechnologie Internet ermöglichen und so auch das Entwickeln und Ausprobieren neuer Anwendungen und Geschäftsmodelle fördern.

Förderung einer interdisziplinären Zusammenarbeit zwischen Bürgern, Wirtschaft, Kunst, Wissenschaft, Religion, Philosophie und Politik, z.B. durch
- Aufbau einer Online-Community HafenCity, in der sich Bewohner und arbeitende Menschen der HafenCity vorstellen und vernetzen können
- Schaffung von öffentlichen Räumlichkeiten ("Kreativ-Offices"), in denen gemeinsam an Problemlösungen jeglicher Art gearbeitet werden kann
- Ideenfabriken
Förderung der Ansiedlung einer Branche, die bestimmt eine Zukunft hat: Ideenfabriken.
www.Brainstore.com ist ein Beispiel eines Unternehmens dieser Branche.

Weitere Ideen:
ein Freilufttheater mit verschließbarem Dach,
Skulpturenalleen,
Objektplätze,
Wasserlichtspiele (ähnlich wie in Planten un Blomen),
Kirchen,
ein Startplatz für Heißluftballons,
kleine, feste Bühnen für Straßenmusik und Straßentheater,
Plätze mit einer Speakers Corner, die zum Diskutieren und Debattieren einladen,
Erwachsenen-Spielplätze (mit Geräten, die für Erwachsene ausgerichtet sind),
eine Markthalle für den Endverbraucher mit einem großen Angebot an frischem Fisch,
Nutzung der Fleete als Verbindung zur inneren Stadt (Wassertaxis und Linienboote, Spazierwege/-stege/-pontons an bzw. auf den Fleeten - führen unter der Barriere Ost-West-Straße hindurch)



- Schiffe zum Berliner Tor

Die HafenCity könnte an die östlichen und nordöstlichen Stadtteile nahverkehrstechnisch über eine Schiffsverbindung HafenCity City-Süd Berliner Tor angebunden werden.
Dieses würde auch eine Wiederbelebung der Kanäle in Hammerbrook fördern (welche durch die geplante Ansiedlung von Hausbooten schon initiiert ist).
Der Schiffsverbindung könnte die knapp 300m Entfernung Luftlinie zwischen U/S-Station Berliner Tor und Kanal und der Engpass Brandshofer Schleuse an der Mündung der Bille in die Elbe entgegenstehen.


Hindernisse:
Die bisher entstandene Architektur am Sandtorkai und am Dalmannkai macht einen kühlen, sterilen, klotzigen und distanzierten, unnahbaren Eindruck. Sie wirkt eintönig und langweilig.

Wohnungen sind viel zu teuer.

Das zahlenmäßige Verhältnis zwischen arbeitenden Menschen und Bewohnern der HafenCity ist zu unausgewogen

Obwohl die Hafencity direkt an die City grenzt, wurde bei der Verkehrsinfrastruktur die Chance eines Umdenkens in Richtung Priorität für nicht motorisierten (Fußgänger- und Radfahr-)Verkehr nicht genutzt. Der Sandtorkai (gerade Kfz-Rennstrecke, südlich mit kahlen Wänden der Würfelarchitektur, mit einseitigem Zweirichtungs-Radweg) ist ein abschreckendes Beispiel. Warum nicht die Hafencity insgesamt verkehrs-beruhigen und zum Passanten- und Fahrrad-Paradies ausbauen ? Ein Zeichen setzen für eine nachhaltige Mobilität als Zukunftsaufgabe!

Besonders zu berücksichtigen sind die (Sicht-) und Verkehrsverbindungen zur Innenstadt. Hier bilden Speicherstadt und Ost-West-Straße immer noch eine Barriere, die der Integration der Hafencity im wahrsten Sinne des Wortes "im Wege" stehen.

das einzige was in der HafenCity entsteht ist ein hässliches Viertel ohne Möglichkeiten für existenzgründungen, weil alles viel zu teuer für Berufsanfänger sein wird.



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Von: Moderator
05.05.2006 | 10:45
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