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Idee:
Elbphilharmonie


Beschreibung:
Durch den Bau der Elbphilharmonie auf dem Kaispeicher A soll die Attraktivität Hamburgs und des neuen Hamburger Stadtteils, der Hafencity, erhöht werden. Es soll als Wahrzeichen der Stadt dienen und Kulturbegeisterte mit einem breiten Angebot anziehen.


Beteiligt an der Ausarbeitung waren:
Matthias Arft
Moxy
Sparfuchs
Chaoshacker
Jome


Wege zur Umsetzung:
Die futuristische Architektur der Elbphilharmonie wird Gäste aus Hamburg und aller Welt anziehen. Ähnlich wie die Oper in Sydney sind es die großen Bauwerke, die für Touristen besonders interessant sind. Und die Gäste werden mit ihrer Kaufkraft die Hamburger Wirtschaft anregen.
Die Elbphilharmonie, deren Bau sich zum überwiegenden Teil über Spenden finanziert, wird ein breites Angebot an Klassischer Musikkultur, Musik des 21. Jahrhunderts und anspruchsvoller Unterhaltungsmusik bereithalten und damit den Ruf Hamburgs als Kulturmetropole verstärken.
Komplette Finanzierung und Unterhalt durch Mäzene und Einnahmen (wie z. B. die Kopenhagener Oper durch Maersk)

Beim Bau der Oper in Sydney gab es viel größere Probleme wie man hier
http://de.wikipedia.org/wiki/Sydney_Opera_House
nachl esen kann und nun hat Sydney eine Welt-Attraktion. Daher sollte man sich von den Aktuellen Problemen und Bedenken nicht abschrecken lassen.



Hindernisse:
Diese Gründe sprechen gegen den Bau:

- Der Bau wirkt für manche unattraktiv ("Fremdkörper").
- Andere kulturelle Einrichtungen könnten unter Besucher- und Geldmangel leiden. (aber haben die eine Daseinsberechtigung? Vielleicht sind sie einfach nicht gut genug?)
- Hamburg hat genügend Wahrzeichen. (subjektive Meinung)
- Sorge um schlechte Akustik (Warum? Und: unlösbar?)
-Würde nicht kostendeckend arbeiten. Öffentlicher Haushalt müsste den Betrieb jedes Jahr in Millionenhöhe subventionieren. Auch die Baukosten werden nicht komplett von Mäzenen getragen. Angesichts der Verschuldung Hamburgs, der klammen öffentlichen Haushalte und zahlreicher konkurrierender Investionsnotwendigkeiten wäre das zum gegenwärtigen Zeitpunkt eine Investition zur Unzeit.
Die Architektur wird zum Selbstzweck. Zunächts müssen wirtschaftliche Erwägungen erfolgen.
z.B. könnte das Parkhaus über eine danebenstehende Wendel (siehe Parkhaus Horten/Saturn) ohne umfangreiche Umbauten des Baukörpers angebunden werden. (dies würde aber den touristisch interessanten Baustil zerstören)

"Wahrzeichen" ergeben sich aus einer positiv besetzten besonderen Geschichte und/oder aus ihrer besonderen Originalität - beides erreicht das geplante Gebäude nicht. Im Vergleich zur Oper (Sydney) kommt ein jämmerlicher Nachahmungseffekt in Betracht. An die Originalität und Geschichte eines "Bärengrabens" (Bern/ CH) reicht es nicht heran. (es ist nicht möglich eine mehrere hundert Jahre alte Oper neu zu bauen. also sollte dies auch kein Kriterium sein)

mehr Bescheidenheit und Konzentration auf ein oder zwei Großprojekte in Zeiten von großen Schulden

Sicher hat die Elbphilharmonie einen ganz besonderen Reiz - auch als Wahrzeichen mit Hafenbasis. Angesichts der horrenden Verschuldung Hamburgs sollten dennoch dafür keine neuen Staatskredite aufgenommen werden. Erst wenn auch der Betrieb (Orchester, Gebäudeunterhaltung usw) für mindestens 10 Jahre ohne neue Schulden gesichert ist, sollte der Bau beginnen.

Wäre es nicht sinnvoll, anstatt eine weitere Groß-Kulturstätte zu schaffen, eine der bestehenden (Oper / Musikhalle) dorthin zu verlagern ? Trägt Hamburg wirklich 3 kostenintensive Staatsmusikeinrichtungen ? (Die Oper ist ja nicht gerade ein architektonisches Highlight für Hamburg.)

Leider wird sich die breite Bevölkerung dieses Kulturangebot nicht leisten können. Es ist zu befürchten, dass die Preislage zum Teilnehmen -Eintritt, etc.- einfach zu hoch sein wird.



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Von: Moderator
24.04.2006 | 16:22
Artikel-Nr.: 1992
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