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Idee:
Gezielte Forschungsförderung


Beschreibung:
Einsparungen gäbe es auch im Bereich der institutionell geförderten Forschung. Alle Dividenden, die man hier erzielen könnte, sollten jedoch in der Produktgruppe verbleiben.


Beteiligt an der Ausarbeitung waren:
Krille
Ludwig Nord
alma


Wege zur Umsetzung:
- strategische Neuausrichtung der Forschungsförderung (inkl. der Herausnahme von Instituten aus der institutionellen Förderung (!)und gezielte Umschichtung auf Institute mit größtem Potential für Hamburg)

- Einführung eines benchmarking zwischen den Forschungsinstituten
- Erkenntnisse aus einem Ausstattungs- und Finanzierungsvergleich der Institute sollten bei der Ermittlung der Höhe der Grundfinanzierung berücksichtigt werden (darüber hinaus zuwendungsrechtlich vollständige Umstellung auf Festbetragsfinanzierung)

- Abbau der hohen Streubreite bei Overheadkosten pro Mitarbeiter und Anteil des Verwaltungspersonals am Gesamtpersonal (darüber hinaus bestimmte allgemein anfallende Verwaltungsaufgaben, die in allen Instituten anfallen, könnten an einer Stelle zentral für die Institute erbracht werden)

- verbessertes Kontraktmanagement zwischen Behörde und Instituten

- zur Verbesserung der Einnahmen: Professionalisierung, Stärkung und Zentralisierung der Patentverwertung (Abbau dezentraler Strukturen zur Erreichung einer marktfähigen kritischen Größe, ggf. Übernahme von Aufgaben für andere norddeutsche Hochschulen und Forschungseinrichtungen)


Hindernisse:
Wollen wir wirklich eine rein kommerzielle Forschung? Ohne institutionelle Forschung keine Erfolge bei langfristigen Projekten.
Die Rechtfertigungskosten zur Mitteleinwerbung (Personal vor allem) übersteigen in vielen Fällen die Einsparungen.
Wer will das größte Potential für Hamburg beurteilen? Gutachter?? Aus Gerichtsgutachten ist jedem Bürger hinlänglich bekannt, wie kontrovers die sein können. Das Problem ist: Zuerst braucht man einen allgemeinverbindlichen Wertekanon gut für Hamburg. Den gibt es aber nicht auf Dauer, da durch die Weiterentwicklung genaue Angaben überholt werden, was zu einer ständigen Aktualisierung führt und damit die Beschlüsse von gestern in Frage stellt.

Benchmarking setzt absolut messbare Werteskalen voraus, der Rest ist Augenwischerei (vgl. oben). Wer will aber Physik mit Englisch vergleichen?

Englisch braucht andere Kosten als Physik, Chemie oder Archäologie. Wer will das sinnvoll umstellen?

Hohe Streubreite der Overheadkosten kann das wirklich belegt werden? Ein Hausmeister gehört in den Overhead und nicht anteilig verteilt auf die jeweiligen Institute. Der dadurch entstehende Abrechnungsaufwand wäre viel zu hoch!

Welche Verträge sollen denn zwischen den Behörden und den Instituten geschlossen werden? Die HS-Leitung ist dafür verantwortlich. (Die Maler einer Werft verhandeln ja auch nicht den Preis, sondern die GF)

Die Patentverwaltung ist zentralisiert, daher gibt es die PVA.
HS untereinander und einzelne Profs konkurrieren: wie soll eine zentrale Patentverwaltung sich da raushalten?
Erfinder brauchen Personalnähe der Patentscouts. Dezentralisierung über ganz Norddeutschland erzeugt trotz aller elektronischen Medien erhebliche Reisekosten und damit Zeitverluste. Ein Vorteil des Stadtstaates HH ginge damit verloren.
Eine sachbezogene Kooperation der norddt. PVA ist im Nordverbund bereits seit Jahren realisiert.
TA als Verwertungsverbund für ganz Deutschland existiert und funktioniert.



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Von: Moderator
04.05.2006 | 15:52
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