Zur Startseite
Das Projekt Wer wir sind Spielregeln Hilfe Impressum
Idee:
Sparvorschläge belohnen


Beschreibung:
Nach Vorbild "betrieblichen Vorschlagswesens" kann jeder Vorschläge für Einsparungen/Verbesserungen machen.

Ziel ist durch Einsparungen in der Buerokratie die gezahlten Steuern (der Staat ist ein "Dienstleister" fuer den Buerger; mit seinen Steuern "bezahlt" der Steuerzahler den "Dienstleister Staat" - somit ist der Vergleich zwischen Unternehmen und Staat durchaus sinnvoll) um somit einen Mehrertrag pro gezahlte Steuereinheit zu erwirtschaften.

(Hinweis: diese Idee ist so gut, dass die Hamburger Verwaltung sie schon seit Jahren umgesetzt hat, vgl. http://fhh.hamburg.de/stadt/Aktuell/behoerden/finanzbehoerde /kontakt/amt-1/abt11.html)
Anmerkung zum Link: die Seite scheint nicht mehr zu existieren?!


Beteiligt an der Ausarbeitung waren:
728JET
Chaoshacker
Pestfisch
Misslaval
Jungmutti
zaphodb
sparbier
kaufmann


Wege zur Umsetzung:
Wie in der Industrie üblich, sollen Mitarbeiter von Behörden ermutig werden, Vorschläge zur Steigerung der Effizienz entwickeln. Als Motivation könnten Beteiligungen am Einsparungsvolumen dienen, z.B. wäre denkbar, dass der entsprechende Mitarbeiter 5-10% der eingesparten Mittel erhält (auch das ist schon umgesetzt).

Auch Nicht-Mitarbeiter im öffentlichen Dienst sollten Sparvorschläge einreichen können. Zwar haben "Externe" weniger Ahnung davon wie man behördeninterne Abläufe optimieren kann, aber dafür bringen Sie evtl. Wissen zu anderen, in der Öffentlichkeit präsenten, Bereichen ein.
Was zählt ist, daß ein durchdachter, realisierbarer Sparvorschlag erstellt wird. Von wem der erstellt wird ist im Grunde genommen egal.

Diese Idee wird in anderen Ländern, z.B. in Kanada, schon lange umgesetzt. Dort hat sich gezeigt: Das Instrument ist bei privatwirtschaftlichen Betrieben wie in der öffentlichen Verwaltung gleichermaßen produktiv, wenn es um die verbesserte Ereichung von Zielen geht.


Hindernisse:
Gründe, die dagegen sprechen:

- Behörden sind nur schwer mit Wirtschaftsbetrieben zu vergleichen. Behörden nehmen durch eine Steigerung der Effizient nicht mehr ein, so dass sie Gelder weiter geben könnten, wie Firmen. Sie sparen höchstens Steuern, was dem Steuerzahler zu Gute kommen muss.
--> nicht alle, aber ausreichend viele Bereiche lassen sich vergleichen. Es geht nicht um "mehr einnehmen", sondern um " mehr mit den Einnahmen machen können".

- Schwierig wird das Prinzip, wenn es um den eigenen Verantwortungsbereich des Mitarbeiters geht, schließlich ist es auch seine Arbeit, effizient zu sein.
--> nicht ganz ! Er kann nicht nur seine eigene Arbeit verändern - er kann vor allem geld- und zeitverschwenderische Arbeits-Anweisungen seiner Vorgesetzten verändern / Aufgaben abschaffen, die er "schon immer für schwachsinnig hielt"

(auch dafür gibt es - wie in der Wirtschaft auch - in der Verwaltung entsprechende Regeln, die sicher stellen, dass gute Arbeit im eigenen Bereich nicht doppelt belohnt wird, aber trotzdem besonders gute Vorschläge auch Prämien bringen)



Editieren
Ältere Versionen dieses Artikels einsehen
Druckversion
Als E-Mail verschicken


 Zurück zur Übersicht
Benutzername
Kennwort
 Erstmalig anmelden!
 Liste aller Teilnehmer
Info zum Artikel
Von: Moderator
24.04.2006 | 19:42
Artikel-Nr.: 2007
Aufrufe: 101

Bewertungspunkte: (Bewertungen insgesamt: )
(Durchschnitt: 0)
Antworten: 0