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Verdi-Streik in der KfZ-Zulassungsstelle
Nach 2 erfolglosen Versuchen ein KfZ zuzulassen, würde ich gerne die Verwaltungskosten kürzen, geht aber nicht


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von Dennis Körner, 21.04.2006 | 15:14
Na da kann die Stadt aber nix für, dass Verdi so nen albernen und affigen Streik anzettelt. Und nach Verdi-Logik würden die bei Deiner Kürzung ja noch mehr Streiken :o)
Kein affiger Streik!
von Ladehoff, 21.04.2006 | 19:05
Na da hat es wohl jemand überhaupt nicht verstanden! Nicht Verdi hat hier einen Streik angezettelt, sonder unsere Arbeitgeber im öffentlichem Dienst. Es geht nicht, wie scheinbar glaubhaft, für Minderintiligente Leser der Bild und Mopo usw., um 18 Minuten Arbeitszeitverlängerung die von Verdi als Verhandlungsbonbon in den Ring geworfen wurden! Verdi hat in diesem Tariefkonflikt überhaut keine Forderungen gestellt! Wie soll es denn aussehen, wenn es so weitergeht mit der Demontage der Mitbestimmung von Arbeitnehmer, Abbau von Weihnachtsgeld (die im öffentlichen Dienst im übrigen, keine freiwillige Zulage sind, sondern fester Bestandteil des Lohnes) Abbau von Urlaubsgeldern und Arbeitsplätzen. Wegfall von Lohnfortzahlungen im Krankheitsfall und zu guter letzt Reduzierung des Urlaubsanspruch! Hurra wir sind dann endlich wieder im 19. Jahrhundert angekommen, oder wie? Mein Gott, macht endlich die Augen auf und schaltet euer Hirn wieder ein!! Allein die Erhöhung der wöchentlichen Arbeitszeit in Hamburg um 18 Minuten bedeutet der Wegfall von 1500 Arbeitsplätzen, allein in Hamburg sind es z.Z. über 100 000 Arbeitslose es müssen nicht noch mehr werden. Die Bundesrepublick liegt nach Polen, Tchechien und Griechenland an 4. Stelle mit der Arbeitslosigkeit, auch hier müssen wir deutsche nicht führend werden!
Bitte Umgangston mäÜigen (Moderator 21.04.2006 | 19:11)   
Hallo Ladehoff,
Bitte denken Sie daran, dass wir gemeinsam eine konstruktive und fruchtbare Diskussion führen wollen und mäÜigen Sie Ihren Umgangston.
Auf weitere konstruktive Beiträge freut sich
S. Kerbach (Moderation)
(Dennis Körner 21.04.2006 | 21:28)   
Wenn ich mir die Beträge hier im Forum so ansehe, ist es doch genau das, was diejenigen, die den öffentlichen Dienst bezahlen wollen: massiven Stellenabbau. Ich sehe da nicht so das Problem.
Es ist schon richtig, der Umgangston könnte etwas Feinschliff vertragen, aber endlich wird hier einmal Klartext geredet! Das Problem sind nicht leere Kassen oder unmäßige Forderungen von Verdi, sondern eine von Politikern gesteuerte Umverteilung von unten nach oben. Und diejenigen, die sich gegen den Rückfall ins 19. Jahrhundert wehren, werden Spinner abgetan. Irgent wann werden auch diese Politiker merken, dass Rentner, 1- Jobber, Arbeitslose und Geringverdienende Wähler sind, die sich gegen weitere Kürzungen wehren. Zunächst mit einem Streik gegen Arbeitsplatzabbau, und vielleicht schon bald gemeinsam für den Erhalt des sozialen Friedens!
(Dennis Körner 21.04.2006 | 21:40)   
Denk immer daran auch es bei allem immer jemanden geben muÜ, der bereit ist für Leistungen zu bezahlen. Wenn die Bevölkerung nicht dazu bereit ist, dem Staat mehr Geld zu geben (und zwar dann auch die gesamte und nicht nur einzelen Gruppen) dann kann der Staat (der ja nur die Vertretung aller ist) auch nicht mehr so viel ÜD bezahlen. Da gibt es dann nur die Möglichkeiten weniger Lohn, mehr arbeiten oder der Staat bieter weniger Leistungen an und entläÜt. Oder eine Mischung daraus.
(Dennis Körner 21.04.2006 | 21:42)   
Übrigens bin ich der Meinung das die generelle Diskussion, ob Gewerkschaften richtig sind, oder Arbeitgeber per se böse. Und ob wir ins 19. Jhdt. zurückgehen (was ich SEHR zweifelhaft und populistisch find). Hier fehl am Platze sind. Da kann man sich auch in Foren wie dem Politikforum austoben. Da findet man schnell gleichgesinnte :o)
Da hats einer noch nicht verstanden:
Stellenabbau bedeutet mehr Arbeitslose, weniger Steuereinahmen, weniger Beiträge für Renten- und Krankenversicherung, weniger Kaufkraft. - Und wer kauft dann unsere Produkte? Wäre es nicht besser für Arbeit und nicht für Arbeitslosigkeit zu bezahlen? Das gilt nicht nur für den öffentlichen Dienst, die freie Wirtschaft wird folgen. Wo 5 Millionen Arbeitslose bestimmt schon 5 Millionen zuviel sind!
Details
von Cora, 09.05.2006 | 17:21
Wie allerdings diese Streiks von Verdi durgesetzt werden ist sehr zweifelhaft.
Ohne Rücksicht auf Verluste ANDERER??
Das scheint doch momentan die VERDI Divise zu sein.
Natürlich sollen nicht mehr stellen abgebaut werden. Andererseits würden denn die Streikenden auf 18 am Tag verzichten, wenn dann Arbeitsplätze geschaffen werden?

Wahrscheinlich auch nicht, aber so sollte es sein. Wäre allen mit geholfen.


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Info zum Artikel
Von: Tom
21.04.2006 | 15:11
Artikel-Nr.: 1954
Aufrufe: 93
Antworten: 5