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Die Vernunft muss regieren!
Es war natürlich schon lange klar, so wie bisher kann es nicht weiter gehen.
Die Staatsverschuldung ist der faule Zahn der Gesellschaft.
Wenn man sich anschaut wie Bund, Länder und viele Komunnen wirtschaften, kann einem schlecht werden.
Meiner Meinung nach ist das schlicht kriminell.
Wir können unseren Kindern doch nicht so ein übles Erbe hinterlassen.
Beim Blick auf die Staatsverschuldung Deutschlands (  Link ) wird einem schwindelig.

Daher habe ich hier versucht bis 2016 einen Ausgeglichenen Haushalt hinzubekommen
(  Link )
Dies ist mir nur mit radikalen Kürzungen und einigen politischen Utopien gelungen.
Doch wenn ich dann sehe, das auch nach meinem Sparkurs, bis 2016
5.232.354.179 EUR Zinsen gezahlt werden müssen.
Bestätigt dies nur mein Tun.

Mit dieser stattlichen Summe hätten wir, in Hamburg einiges bewegen können.
Aber nein, unsere Kurzsichtige Politikergarde scheint vom Wirtschaft nicht gerade viel zu verstehen.
Man kann langfristig einfach nicht mehr ausgeben als einnehmen.

So bleibt uns also, meiner Meinung nach, nichts weiter übrig als die nächsten Jahre durch ein Jammertal zu warten. Aber mit der Aussicht auf eine handlungsfähige Stadt.

M.S.

Mich natürlich interessieren was ihr zu meinem Haushalt meint. ;-)
Daher schreibt ruhig eure Anregungen und eure Kritik.
Oder verlinkt doch mal euren Vorschlag.



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Antworten
Bitte in die Politik gehen!
von pro, 19.04.2006 | 11:34
Hallo!
Habe mir Ihren Haushalt angesehen und bin weitgehend einverstanden. Bitte werden Sie doch Bürgermeister und setzen Sie das in die Tat um!
Überlegenswert ;-)
von Steiner, 21.04.2006 | 16:09
Stellt sich nur die Frage ob nicht die Gründung einer neuen Partei sinnvoll wäre. Eine die nachhaltig und vernünftig mit Mensch, Natur und Umwelt umgeht.
Harte sparkurs
von ege, 03.05.2006 | 20:19
Ich finde den Vorschlag richtig aber ich denke das man noch weiter mit der Ausgaben runter gehen könnte. Auch bei Kindergärten oder bei Schulen ,Integration,Kultur,_Polizei,
Gerichten bei Umweltschutz und bei Wirtschaft könnten noch reduzierungen von
50 % gemacht werden können. Deshalb alle Ausgaben um 50 % reduzieren.
Harter Sparkurs (luca 04.05.2006 | 11:39)   
alle posten auf 50 % runtersetzen, lässt sich ja so schnell mal sagen und sieht vielleicht im haushaltsrechner gut aus. aber dann würde ich doch gern mal wissen, wo du das alles bei den einzelnen posten einsparen willst? vielleicht solltest du die bereiche mal beim namen nennen, die du eindampfen willst...
Einige Sparvorschläge finden meine volle Zustimmung, andere gehen leider schon rechnerisch nicht auf!
1.) Wie soll die FHH mit dem Hafen Geld verdienen, wenn der Strom- und Hafenbau nicht für die instandsetzung der Infrastruktur sorgen kann? Bei Einsparungen drohen Einnahmeausfälle!
2.) Die Stadt ist sehr wohl in der Lage für mehr Arbeitsplätze zu sorgen, die freie Wirtschaft wird dies mit Sicherheit nicht tun. (Beweis: 5 Millionen Arbeitslose)
3.) Soziales und Integration: Kindertagesbetreuung von marodierenden Jugendlichen, die keine Zukunftsperspektive (sprich: Arbeitsplätze) haben?
4.) Für Bau und Verkehr sowie viele andere Bereiche gilt: Umstrukturierung, z.B. Ampeln durch Kreisverkehr ersetzen setzt Investitionen voraus. Kosten also zunächst eher 150%.
5.) Bauangelegenheiten: Kosten sparen durch Einsatz von ALG II Empfänger, also eigene Leute entlassen bzw. keine Fremdfirmen mehr beauftragen? Damit dann auch diese Leute mal arbeitslos sein dürfen??
6.) Naturschutz fördern (z.B. Duvenstedter Brook besser überwachen) aber Umweltschutz verringern (z.B. Überwachung von Industrie, Grundwasser usw. herunterfahren)?
7.) Gerichte und Staatsanwaltschaft halbieren, auf einen Gerichtstermin mehrere Jahre warten, und inzwischen gilt wieder das Faustrecht?

Diese Beispiele zeigen: So einfach ist das Sparen nicht! Letztlich müssen wir uns der entscheidenden Frage stellen:

Wie viel Staat können / wollen wir uns noch leisten?
An diesem Thema kommen wir beim Sparen nicht vorbei. Es wäre naiv zu glauben, man könne bei weiteren Rationalisierungen, Einsparungen und Stellenabbau alle Aufgaben im gleichen Umfang anbieten.

Sind wir bereit bei der Anmeldung unseres KFZ auch mal länger zu warten, weil gerade kein Personal da ist?

Wie lange wollen wir auf eine Einkommensteuer- Erstattung beim Lohnsteuerjahresausgleich warten?

Warten wir auf einen Kindergartenplatz bis die Grundschule anfängt?

Was ist für uns wichtiger, die öffentliche Sicherheit (Stellenabbau bei der Polizei) oder die öffentliche Ordnung (Aufbau des bezirklichten Ordnungsdienstes)?

Was bringt es einen Haushalt tot zu sparen, wenn sich (u.a. bei Herrn Beck) langsam die Erkenntnis durchsetzt, dass der Staat auch die Aufgabe hat die Gesellschaft zu lenken und hierfür auch die nötigen Mittel zur Verfügung haben muss.

Welche Rechte / Gesetze sollen abgeschafft werden, weil sie nicht mehr durchgesetzt werden können?

Meine Vorschläge:

Mehr Mittel für Bildung / Investition in die Zukunft unserer Kinder! Dies ist auch im Haushaltsplaner deutlich gewünscht.

Doch es macht wenig Sinn nachher weniger arbeitslose Hauptschüler und dafür mehr arbeitslose Abiturienten auf der Straße zu haben, also Arbeitsplätze schaffen!

Das in den letzten Jahren praktizierte Modell den Reichen und Groß- Unternehmern die Steuern zu erlassen hat versagt, Ergebnis: 5 Millionen Arbeitslose! Arbeitsplatzabbau darf nicht weiter subventioniert werden! Wenn Unternehmen in den neuen Bundesländern bei Investitionen Subventionen erhalten, muss die Bedingung sein, dass nicht gleichzeitig im Westen mehr Arbeitsplätze vernichtet wie im Osten aufgebaut werden.

ALLE müssen ihren Anteil an der Steuerlast tragen, auch die Reichen (Vermögenssteuer, Steuer auf Spekulationsgewinne) und die Großunternehmen (Steuerschlupflöcher schließen, Steuerprüfer einstellen).

Mit diesem Geld können Unternehmen gefördert werden, die Ausbildungs- und Arbeitsplätze schaffen! Gleichzeitig lösen wir das Problem des sozialen Friedens in Deutschland (siehe Schulprobleme in Berlin), denn wer eine Zukunftsperspektive hat ist weniger anfällig für radikale Splittergruppen und liegt dem Staat nicht auf der Tasche sondern zahlt Steuern, Sozialversicherungs- und Rentenbeiträge.

Arbeit muss sich wieder lohnen! Als Anreiz für Arbeitslose sollte, wie in den meisten europäischen Nachbarländern, ein Mindestlohn eingeführt werden. Jeder muss von seinem Arbeitslohn auch seinen Lebensunterhalt bestreiten können, das bringt mehr Menschen in Arbeit wie Sanktionen / Kürzungen.
Guter Ansatz, aber ...
von zaphodb, 04.05.2006 | 12:55
Lieber Steiner,

ich finde den radikalen Ansatz, unseren Kindern keine Schulden zu hinterlassen, erst einmal gut - wäre aber in den Schritten etwas pragmatischer. Es dürfte nicht möglich sein, die Schulden, die in den letzten 50 Jahren aufgebaut worden sind, in 10 Jahren "auf Null" zu fahren.

Auch die Standardbegründung "50% - fällt leider einem ausgeglichenen Haushalt zum Opfer" ist manchmal etwas dünn. Deshalb habe ich meine Vorschläge versucht, weniger radikal, aber konkreter begründet zu machen (und immerhin sogar mehr gespart als Herr Straubhaar oder Herr Kruse). "Mein" Haushalt mit über 1 Mrd. Einsparungen findet sich unter:
 Link

Im Übrigen: ich glaube nicht, dass eine neu zu gründende "Sparpartei" Zukunft hätte, sondern dass alle Parteien (egal, wo man sich politisch verortet, bei mir wäre das eher die GAL) vor der Verantwortung stehen, gleichzeitig zu sparen und zukunftsfähige POlitik umzusetzen.


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Info zum Artikel
Von: Steiner
18.04.2006 | 22:56
Artikel-Nr.: 1818
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Antworten: 5